Für die Vormarschteilnehmer begann der Tag des Schützenausmarsches schon sehr früh. Als sie gegen 3:45 Uhr auf dem NJK-Gelände eintrafen, waren die Musiker des Waldarbeiter Instrumentalmusikvereins aus St. Andreasberg schon da und viele fleißige Hände begannen damit, das für 8:00 Uhr geplante Frühstück vorzubereiten.

Als sich der Bus zur Abholung des Präsidenten, der ersten an diesem Morgen, in Bewegung setzte, waren es doch leider nur sehr wenig Klubmitglieder, die Platz genommen hatten. Von Meyenfeld ging die Fahrt dann nach Letter;  dort wurde Monika Williams, die Gewinnerin der Max-Boser-Kette abgeholt und von da aus ging es nach Buchholz. Es warteten dort die Hannöverschen Jagdhornbläser, um gemeinsam mit den „Harzern“  die musikalische Umrahmung der Abholungen zu vervollständigen. So bei der Gewinnerin  des Grube-Pokals  Christina Feller – und nach einem Gang um die Häuser bei der Bogenmeisterin Alina Valentin .Ein Spalier der Bogenschützen wurde hier schmerzlich vermisst. Wieder zurück in die Sutelstraße zum „Blumehof“, denn dort wartete noch unser Oberschützenmeister, der die Harenberg-Kette errungen hatte. Inzwischen hatte sich  auch der Bus mit den NJK’lern etwas gefüllt und es folgte eine etwas längere Strecke nach Wettmar, wo unser Klubmeister Jens Sdrojek zum ersten Mal seinen Nachbarn demonstrieren konnte, wie herausgehobene Schützen des NJK geehrt werden.



Zur verabredeten Zeit erreichte der Vormarschtross dann wieder das Klubgelände und genoss auf Einladung des Präsidenten ein außerordentlich opulentes Frühstück. Bis zum Abmarsch zum Rathaus gab es noch einige musikalische Einlagen der Blaskapelle.

Der Beginn des Schützenausmarsches, der wieder zusammen mit dem HJK durchgeführt wurde, gestaltete sich etwas schwierig, weil die Veranstalter und die Städt. Bauverwaltung offenbar nicht miteinander reden, obwohl sie denselben Chef haben. Den Oberbürgermeister.  Der Rathausvorplatz war von einem Bauzaun umgeben. Jedenfalls war es nicht einfach, den im 4. Zug vorgesehenen Aufstellplatz zu finden. Trotz der großen Hitze sind aber alle Teilnehmer – bis auf einen im wahrsten Sinne des Wortes Fußkranken – einigermaßen heil auf dem Festplatz angekommen und konnten sich im Festzelt die notwendigen Erfrischungen genehmigen.

Bei der Ausgabe der Städt. Schilder beglückwünschten wir an den folgenden Tagen die Schildträger Dieter Koerth, Bodo Drews und Katharina Freimann.

Fazit: Es war eine fröhliche Veranstaltung und es hat Spaß gemacht. Ein herzliches Dankeschön an alle, die zum Gelingen beigetragen haben. Es wäre noch schöner gewesen, wenn noch  mehr Klubmitglieder bei den einzelnen Anlässen Flagge gezeigt hätten.