Geschafft! Im wahrsten Sinne des Wortes. Der 4. European Club Teams Cup ist vorbei. Ein Jahr OT Sitzungen, Diskussionen, Debatten, Planungen und ach was weiß ich nicht noch alles, sind nun zu Ende. In der Regel kommen Danksagungen ja immer zum Schluss, ich möchte aber jetzt schon damit beginnen, weil ihr es alle aber so was von verdient habt!

Ich danke meiner Mutter und meinem Vater, meinem Regisseur und auch meinem Produzenten.... Oh, falsche Kategorie

Ich weiß eigentlich gar nicht, wo ich anfangen soll, weil mich das ganze doch ein wenig überwältigt hat. Jeder von euch hat seinen Teil dazu beigetragen, und sei es nur dadurch, dass er uns mit seiner Anregung, seinen Ideen oder seiner Kritik zum Nachdenken angeregt hat. Es gab zwar ein Organisationsteam, aber wir hätten das alles niemals ohne die vielen Anregungen von außen geschafft. Ich will damit sagen, dass vielleicht einige von euch Ihren Teil dazu

beigetragen haben, ohne es wirklich zu wissen. Aber mit denen die da waren und mit angepackt haben, würde ich jederzeit wieder so ein Turnier angehen! Es wurde geschleppt, geschwitzt, getragen, gebuckelt, gekeucht, geflucht und getreten, aber es wurde dabei immer gelächelt. Jeder hat mitgedacht, überlegt und gehandelt, als wäre er allein verantwortlich. Ich für meinen Teil war von dieser Bereitschaft schwer beeindruckt! Ich kann die einzelnen Arbeiten nicht aufzählen, um zu verdeutlichen was geleistet wurde— muss es wohl auch nicht, weil die die da waren wissen, was sie getan haben. Jeder der da war darf sehr sehr stolz auf sich sein und das, was er geleistet hat. Denn jeder von euch hat das geleistet, was er/sie zu leisten im Stande war und dafür gebührt ihm/ihr der ganze Dank des NJK und der Teilnehmer des 4. European Club Teams Cups. Nur mit diesem wirklich immensen Engagement konnte das Turnier zu dem werden, was es geworden ist: ein voller Erfolg! Ich bin auf jeden Fall stolz, dass ich dabei war — und damit meine ich nicht das Schießen!

Da ich mittlerweile an 4 von 4 Turnieren teilgenommen habe, kann ich sehr gut beurteilen wie es gelaufen ist — aus der Sicht eines Schützen! Ich weiß nicht, ob ich in meinem ersten Bericht über den Cup — der damals in Moliet war — erwähnt habe, dass die Franzosen die Messlatte sehr hoch gelegt hatten. Weder Madrid noch Izmir konnten diese erreichen, geschweige denn toppen. Ich würde sagen: Wir haben es geschafft. Es lief alles rund für uns Schützen. Das Wettkampffeld war top, so wie das Wetter übrigens auch. Zelte und Sitzmöglichkeiten waren reichlich vorhanden, die Toiletten und Kantine waren in unmittelbarer Nähe. Händler waren vor Ort und zu trinken gab es auch genug für uns Schützen. Es war ein absolut reibungsloser Ablauf und bei weitem die beste Eröffnungszeremonie, die wir bis dato hatten. Die Musik war gut und die Durchsagen waren klar und verständlich. Das Finalschießen war endlich mal wieder eines Finalschießens würdig organisiert, sodass jeder wusste, wann es losging und auch alle die Möglichkeit hatten, es sich richtig anzuschauen. Das Bankett am Samstag war sehr gut besucht und man konnte die Gelegenheit nutzen, sich mit den anderen auszutauschen. Das Essen war wirklich sehr lecker an dem Abend. Der Ort für das Bankett sehr gut gewählt und gemütlich. Um's mal wieder mit meinen Worten zu sagen ... ich fand's einfach nur geil!

Ein besonderes Lob habe ich mir noch aufgespart, denn etwas habe ich noch nicht erwähnt, etwas, ohne das alles so bzw. in dieser Art und Weise wohl kaum oder nur schwer möglich gewesen wäre — die Bundeswehr!!!

Ein Turnier auf einem Exerzierplatz hat schon was, aber die Möglichkeiten und die Hilfe, die uns von der Bundeswehr in einer extrem unbürokratischen Form geboten wurden, waren und sind für mich echt unglaublich. Hut ab! Ich hab die Namen leider nicht so auf dem Schirm, aber an den Kommandeur und die Soldaten, die uns geholfen haben, geht unser tiefster Dank! Für alle die es nicht mitbekommen haben und die es interessiert: Platz, Musikanlage, Verpflegung, Bankett, Parkplätze, Absperrungen, Strom, Toiletten, Abstellräume und Geduld, das alles wurde uns vom Feldjägerbataillon 152 zur Verfügung gestellt. Ach, und nur zur Info, ich schreib das nicht, weil ich es muss, sondern weil ich es so meine. Da bin ich doch wieder wat stolz, dass ich gedient habe.

Jetzt müssen sich die Franzosen an uns messen, denn nächstes Jahr findet der 5. European Club Teams Cup wieder in Frankreich statt. Das wird mindestens eine große Herausforderung für sie werden, wenn nicht noch mehr. Die Latte liegt hoch, liebe Sportskameraden, sehr sehr hoch.

Abschließend bleibt mir nur noch eins zu sagen: NJK'ler, seid stolz auf Euch!

Darauf ein dreifaches Horrido!

Torsten Halm