Gustedt 26.06.2022

 

Am Tag zur Nacht auf den 27.06.2022 wurden die Beamten zu einem mysteriösen Fall, im wenig genutzten Märchenwald gerufen. Massen von zweibeinigen Lebewesen trafen sich, bei schwülen klimatischen Verhältnissen, scheinbar durch Landesverbände organisiert, mit mittelalterlichen Waffen um Jagd auf niedliche Tiernachbildungen zu machen. 

 

Den Beamten gegenüber gaben sich die zwielichtigen Gestalten als Bogenschützen aus und versuchten die Ordnungshüter davon zu überzeugen, dass es sich um Sportgeräte handelt. 

 

Zwei besonders verwirrt wirkende Exemplare, fielen besonders auf. Erklärten sie doch, dass sie einer offiziellen Jagdzunft namens NJK Hannover angehören würden und hier nur eine Meisterschaft im Bogenschiessen abgehalten wurde. Als Beweis für ihre Behauptung legten die als Sylvia Palm und Leo Seib identifizierten Personen, diverse Anmeldungen und Urkunden vor. 

 

Ein bisschen schmunzeln mussten die Kollegen als sie feststellten, das Frau Palm nicht mal das nötige Kleingeld zu besitzen scheint um sich auch eine Zielvorrichtung an ihr „Sportgerät“ zu schrauben. Die auf der Urkunde aufgedruckte 4, wiederum zeigt dass sie das auch gar nicht nötig hat. 

 

Herr Seib steht im Verdacht dies auf professionellerer Basis zu tun. Immerhin wies sein Bogen eine Vergrösserungsoptik auf. Auch die am Bogen angebrachten Räder ließen die Beamten vorsichtig aufhorchen. Diese technologische Überlegenheit gegenüber seiner Mitverdächtigen, brachte ihm auch immerhin eine 3 auf dem als Urkunde deklarierten Zettel ein. 

 

Bitte seien sie vorsichtig wenn sie diesen Personen begegnen, sie mussten mangels Beweisen freigelassen werden. Entweder hatten die Zweibeiner ausreichend Wasser zur Vernichtung dabei oder sie sind starken Regenfällen zum Opfer gefallen. Die Spurensicherung ist sich da noch nicht sicher. 

 

Um Mithilfe wird gebeten, es ist weiterhin ungeklärt was die Schilder mit dem Code LMWA3D bedeuten soll. Weitere solcher Veranstaltungen werden befürchtet…